Dokumentation der Broschüre: „Kein schöner Land…“


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Kein schöner Land… – Faschistische Strukturen und Aktivitäten im Saarland
[PDF – 20 MB]

Die Broschüre wurde im Jahr 2000 von einem antifaschistischem AutorInnenkollektiv in Zusammenarbeit mit der Antifa Saar veröffentlicht und beschäftigt sich mit faschistischen Strukturen und Aktivitäten im Saarland.

Veranstaltung: Nationale Wiedergeburt, moralische Revolution. Strukturen des völkischen Denkens in Ungarn

07.02.2012 | 19.00 Uhr | Saarbrücken | Frauenbibliothek Saarbrücken
Bleichstr. 4, 66111 Saarbrücken

Bei den ungarischen Wahlen im April 2010 konnte die völkische Partei Fidesz-Bürgerliche Union 53% der Stimmen auf sich vereinen und hat bei den Kommunalwahlen im Oktober einen weiteren erdrutschartigen Sieg erzielt. Ihre Popularität hat inzwischen eingebüßt, doch noch immer würde sie an die Macht kommen, wären morgen Wahlen in Ungarn. Dass die rechtsradikale, offen antisemitische und antiziganistische Partei Jobbik bei den letzten Parlamentswahlen mit 17% als drittsträrkste Kraft ins Parlament kam, ist alles andere als Zufall, ist doch der Fidesz Chef, Viktor Orban sozusagen der ideologische Ziehvater des Chefs von Jobbik, Gabor Vona. Fidesz‘ und Jobbiks Ideologien liegen nicht weit voneinander entfernt. (mehr…)

Aktualisiert: Recherche-Information: Die „Sturmdivision Saar“


Download: Recherche – Info: Die „Sturmdivision Saar“ [PDF]

Auf Nazidemonstrationen im gesamten Bundesgebiet erkennt man sie an T-Shirts mit der Aufschrift „Sturmdivision Saar“ und einer stilisierten Triskele. Ihren Schwerpunkt haben sie im saarländischen Dillingen. Versucht diese „Sturmdivision Saar“ das klägliche Scheitern der mittlerweile aufgelösten „Kameradschaft Saarsturm“ zu kompensieren oder handelt es sich um einen gänzlich neuen neonazistischen Organisationsversuch an der Saar? Mit der Recherche-Info über die „Sturmdivision Saar“ soll diese neonazistische Kameradschaft und ihre Protagonisten näher beleuchtet werden.

Kritisches Flugblatt zu einer Podiumsdikussion der Jusos Saar und des Netzwerkes für Demokratie und Courage (NDC)

Wenn Nullen über Nullen reden
… oder warum mit den Teilnehmer_innen der heutigen Podiumsdiskussion kein Kampf gegen Nazis zu führen ist

Die Jusos Saar und das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) haben am 21.12.2011 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Ist die NPD überhaupt das Problem?“ eingeladen. Ein Blick auf die Liste der Diskussionsteilnehmer_innen wirft jedoch vor allem die Frage auf, was die Veranstalter_innen dazu treibt, ausgerechnet mit den eingeladenen Leuten das „Problem“ Neonazismus lösen zu wollen.

Download: Wenn Nullen über Nullen reden – … oder warum mit den Teilnehmer_innen der heutigen Podiumsdiskussion kein Kampf gegen Nazis zu führen ist. [PDF]

Pressemitteilung: Verfassungsschutz und Polizei an der Saar verharmlosen die rechte Szene

Verfassungsschutz und Polizei an der Saar verharmlosen die rechte Szene – die Opfer neonazistischer Gewalt wenden sich aus berechtigtem Misstrauen erst gar nicht an diese Behörden

Aufgrund der allgemeinen Empörung über die neonazistischen Mordtaten des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ kommen in der Berichterstattung der saarländischen Medien nun auch wieder gehäuft Vertreter des saarländischen „Verfassungsschutzes“ zu Wort. Dabei wird weiter dreist die rechte Szene an der Saar verharmlost und zahlreiche von ihr ausgehende Taten entpolitisiert und bagatellisiert. Die Antifa Saar / Projekt AK bezeichnet dies als Strategie der Verharmlosung.

So äußerte beispielsweise ein Vertreter des saarländischen „Verfassungsschutzes“ bezüglich der permanenten Übergriffe durch Neonazis auf Andersdenkende im Raum Püttlingen in der Saarbrücker Zeitung vom 26./27. November diesen Jahres, dass „die dortigen Konflikte (…) jedoch nicht als politisch (…), sondern als lokale Machtkämpfe“ einzuordnen seien. (mehr…)

Rechtsrock – Sommersaison im Südwesten

… und wer dahinter steht: Neonazistische Netzwerke in der Pfalz.

Zwei Neonazikonzerte im Juli und August zeigen die Heterogenität und den hohen Vernetzungsgrad der pfälzischen Neonaziszene. Während jenseits der Landesgrenze in Frankreich die selbsternannte Elite der Hammerskins mit der Masse feierte, kümmerten sich Neonazis, Rocker, Hooligans und NPD um die Durchführung eines Konzertes mit der Band Kategorie C. Der Neonazismus in der Pfalz konzentriert sich nicht auf einzelne Szenen, sondern er ist längst ein verbindendes und szeneübergreifendes Phänomen.

Erschienen in
LOTTA – Antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen, Nr. 45 (2011): Rechtsrock – Sommersaison im Südwesten [PDF]

Buchvorstellung: Krieger und Gelehrte – Herbert Marcuse und die Denksysteme im Kalten Krieg

Montag, 5. Dezember 2011
19.00 Uhr
Galerie im Filmhaus
Mainzer Str. 8, Saarbrücken

Was haben linke Intellektuelle wie Herbert Marcuse, Otto Kirchheimer und Franz Neumann mit den amerikanischen Geheimdiensten zu tun? Anfang der 1940er Jahre nimmt eine Gruppe linksintellektueller Emigranten zusammen mit ihren amerikanischen Kollegen, u.a. den Historikern Stuart Hughes und Carl Schorske oder dem Soziologen Barrington Moore, ihre Arbeit für den amerikanischen Kriegsgeheimdienst, das Office of Strategic Services (OSS), auf. (mehr…)

Vortrag: Geld gegen Gesinnung – Mit Extremismus-Doktrin, Verfassungsschutz und Hilfswissenschaft gegen die „Zivilgesellschaft“

Mittwoch, 7.12.2011, 19 Uhr
N.N., Nauwieser Str. 19, Saarbrücken
Vortrag und Diskussion mit Friedrich Burschel

Mit dem Amtsantritt der zweiten Regierung Merkel Ende 2009 steht erneut die umstrittene Extremismus-Doktrin zur Debatte: Das Bild von einer demokratischen Mitte der Gesellschaft, die sich – als Lehre aus der Weimarer Republik – gegen Extremismus von rechts und links (sowie von „Ausländern“) zu erwehren habe, dient als Instrument zur Kontrolle und Disziplinierung dessen, was als „Zivilgesellschaft“ gehandelt wird. Jüngster Höhepunkt dieses reaktionären Rollbacks ist die unselige Debatte über die Extremismusklausel, der sich staatlich geförderte Projekte für demokratische Kultur und gegen Rechts neuerdings zu unterwerfen haben: neben einem überflüssigen Zwangsbekenntnis zu Demokratie und Verfassung sollen sie künftig auch ihr Arbeitsumfeld in diesem Sinne durchleuchten. (mehr…)

Terminhinweis: Vortrag „Kritik der Religion, Kritik der Gesellschaft“

Vortrag „Kritik der Religion, Kritik der Gesellschaft“

mit Leo Elser (Redakteur „Polemos“)
Samstag, 10. Dezember 2011
19:00 Uhr
Vortragssaal der RLS/Peter Imandt Gesellschaft
Futterstraße 17-19, Saarbrücken

Nach Marx ist die Kritik der Religion die Voraussetzung aller Kritik. Doch besteht auch in gottlosen Zeiten wie den unseren, in denen das Bekenntnis gegen die etablierte Religion zum guten Ton gehört, kein Mangel an Götzen, die der „durch seine Gesundheit erkrankte Menschenverstand“ (Adorno) aufbietet, um nur eines nicht werden zu müssen: Vernunft. Vernunft und Kritik, die in unvernünftigen Verhältnissen notwendig dasselbe sind, teilen mit der traditionellen Theologie aber ihren Bezug auf das Ganze und den Anspruch auf Wahrheit. (mehr…)

Deutsche Ideologie(n) – Wandlungen und Kontinuitäten: Symposium in Bonn am 15.10.2011

Anfang Oktober werden die Feierlichkeiten zur deutschen Einheit in Bonn stattfinden. Doch was wird dort eigentlich gefeiert? Worüber freut sich Deutschland im Jahre 2011? Was ist “deutsch” und wie muss eine Kritik an der deutschen Nation heute aussehen? Diesen und weiteren Fragen soll im Rahmen des Symposiums “Deutsche Ideologie(n) – Wandlungen und Kontinuitäten” nachgegangen werden. Dabei soll es nicht um die Frage gehen wie “normal” oder “unnormal” Deutschland 2011 ist, sondern was Deutschland von anderen Nationen unterscheidet und ob “das Nachleben des Nationalsozialismus in der Demokratie als potentiell bedrohlicher denn das Nachleben faschistischer Tendenzen gegen die Demokratie” anzusehen ist, wie Theodor W. Adorno 1959 formulierte. (mehr…)



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